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Das Steildach
gehört zu den ältesten Dachformen. Steildächer haben
eine sehr lange Tradition von der steinzeitlichen Urbehausung bis
in unsere Zeit.
Allen gemeinsam ist, dass einige oder alle ihrer Flächen über
20° geneigt sind und sie einen mehr oder weniger gut brauchbaren
Raum unter sich einschließen. Sie werden in der Regel mit hölzernen
Stabkonstruktionen errichtet. Man unterscheidet generell zwischen
Sparren- und Pfettendächern, doch Mischkonstruktionen sind häufig
und weit verbreitet. Sparrendächer haben den Vorteil, einen stützenfreien
Raum in sich einzuschließen, der völlig frei zu beplanen
ist. Anders verhält es sich bei Pfettendächern, dort gliedern
Stützen, auf denen die Pfetten ruhen, den Raum. |
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Massive Steildächer
sind historisch nur in Form von Kuppeln und Gewölben bekannt,
die nur in Großbauwerken wie Kirchen und bei Prestigebauwerken
zur Anwendung kamen. Seit der Erfindung des Stahlbetons sind aber
auch massive Steildächer aus Platten möglich, deren Vorteil
das behagliche Innenraumklima ist, was ja ein genereller Vorzug
der Massivbauweise ist. Massive Steildächer werden oft bei
Betonfertigteil- und Systemhäusern angeboten. Unsere Übersicht
stellt ihnen eine Reihe von Dachtypen vor.
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Reinhard
Thür
Dachdeckermeister und Betriebswirt
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| von
der Handwerkskammer Aurich öffentlich bestellter und vereidigter
Sachverständiger für das Dachdeckerhandwerk |
| Tel:
0 49 51 / 86 15 |
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Fax:
0 49 51 / 29 37 |
| E-Mail:
info@dachgutachter.com |
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